Hanwha Q CELLS

Hanwha Q CELLS- die starke Solarmodulmarke

Die Qualität ist die beste Garantie!

Q CELLS-Module gehören zu den leistungsstärksten und langlebigsten Produkten am Markt.
Als einziger Hersteller bietet Q Cells die Q Cells Ertragssicherung für seine Solarmodule und Solarzellen. Diese umfasst u.a. die Anti PID Technology gegen Leistungsverluste durch potential-induzierte Degradation, Hot-Spot Protect gegen Hot-Spots, welche Modulbrand verursachen können. Sowie Tracable Qualitiy der „Fingerabdruck“ jeder Zelle gegen Produktpiraterie und für Fälschungssicherheit. Q Cells schöpft aus langjähriger Erfahrung und ist der Technologieweltmarktführer im Bereich Photovoltaikmodule. maxx-solar setzt diese Module in vielen Projekten ein.

Zum richtigen Solarmodul gehört auch der entsprechende Batteriespeicher.

Das System von SolarEdge besteht aus diesen innovativen Teilen:

Ihre Q CELLS Vorteile:

Die enge Verzahnung von Forschung, Entwicklung und Produktion ist seit der Gründung von Q CELLS im Jahre 1999 die Quelle der Innovationskraft.

Q CELLS liefert Solarzellen, Solarmodule und PV-Systeme mit höchsten Leistungsklassen und Energieerträgen.
Sie haben ein hervorragendes Schwachlichtverhalten.

Die wichtigsten Eigenschaften von Q Cells zusammengefasst:

 99,997%

Zuverlässigkeit

 ≥ 83%

Leistung nach 25 Jahren

 96%

relativer Wirkungsgrad bei Schwachlicht

 0%

potentialinduzierte Degradation

 0%

Hot-Spots

 100%

rückverfolgbar und fälschungssicher

 2-3 mal

längere Belastungstests

 Bis 350km/h

windstabil

 100%

Qualität

Q Cells Photovoltaikmodule:

Hanwha Q CELLS- die starke Solarmodulmarke

Q-Peak-G2: Der Massstab für Höchstleistung und Ästhetik

Typ: monokristallines 60-Zellen-Modul
Leistung: Bis zu 265Wp
Effizienz: Bis zu 15,9%
Produktflyer_Q.Peak-G2
Datenblatt_Q.Peak-G2

Hanwha Q CELLS- die starke Solarmodulmarke

Q-Peak S: Der Energiebündel für kleine Flächen

Typ: monokristallines 48-Zellen-Modul
Leistung: Bis zu 210Wp
Effizienz: Bis zu 15,6%
Produktflyer_Q.Peak S
Datenblatt_Q.Peak S

Hanwha Q CELLS- die starke Solarmodulmarke

Q-Peak Blk-G2: Hochwertiges Design für anspruchsvolle Architektur

Typ: monokristallines 48-Zellen-Modul
Leistung: Bis zu 260Wp
Effizienz: Bis zu 15,6%
Produktflyer_Q.Peak Blk-G2
Datenblatt_Q.Peak Blk-G2

Hanwha Q CELLS- die starke Solarmodulmarke

Q.Pro-G2: Der Klassiker für jede Anwendung

Typ: polykristallines 60-Zellen-Modul
Leistung: Bis zu 250Wp
Effizienz: Bis zu 15,0%
Produktflyer_Q.Pro-G2
Datenblatt_Q.Pro-G2

Qualität macht den Unterschied.

Dieser Grundsatz gilt insbesondere für Produkte, von denen eine Funktionsbereitschaft und konstante Leistungserbringung über einen langen Zeitraum erwartet wird. Mit einer Lebensdauer von 25 Jahren und mehr gehören Solarmodule definitiv in diese Kategorie.

Trotz dieser Erkenntnis sind in der Solarbranche bei dieser ausgezeichneten Qualität nur sehr geringfügige Preiserhöhungen möglich. Bei einem Kauf ist der Preis unverändert das ausschlaggebende Argument und der brutale Wettbewerb hat diesen in den vergangenen Jahren auf ruinöse Niveaus gedrückt – davon zeugt die andauernde Konsolidierung in der Branche. Aber warum ist das so? Ist es aus der Sicht des Kunden wirklich richtig, eine Kaufentscheidung nahezu ausschließlich auf die Anfangsinvestition abzustellen?
Zugegeben, auf den ersten Blick sprechen wenig Gründe für den Kauf eines kostspieligeren Produkts: Die sichtbaren Unterschiede zwischen den Solarmodulen sind sehr klein. Aus der Ferne betrachtet, oder wenn die Module erst einmal in eine größere Anlage integriert sind, fallen deren äußere Unterschiede kaum ins Gewicht.

Unterschiede

Und es gibt auch sehr wenig Unterschiede, wenn es zu einer Zertifizierung durch externe Prüfstellen kommt: ISO-Zertifizierung und IEC-Prüfung sind der Standard. Darüber hinaus machen viele Hersteller mehr oder weniger dieselben Versprechen: garantierte Leistung für Zeiträume von 20 Jahren oder mehr, scheinbare Garantien gegen spannungsinduzierte Degradation (PID) und Hot-Spots. Aber nicht alles, was Qualität verspricht, liefert diese auch. Dies wird mit dem zweiten Blick auf die Produktqualität offenbart.

Hierbei sollte sich der Kunde folgende Fragen stellen:

Welcher Hersteller ist in der Lage, seine Versprechen mit Fakten zu belegen?

Gibt es Tests, die die Versprechen aus der Garantie glaubhaft untermauern?

Welche Qualitätsnachweise müssen die Hersteller in welchen Zeitabständen

erbringen, um ihre aktuellen Zertifizierungen zu behalten?

Sind die Normen in den verschiedenen Ländern vergleichbar?

Werden Produkte aus der Serienfertigung für Stichproben ausgewählt oder liefert

der Hersteller die Produkte nach eigener Auswahl für die Tests?

Welche Verfahren werden angewendet, um Risiken wie PID oder Hot-Spots

tatsächlich auszuschließen?

Führt der Hersteller interne Qualitätstests durch und wie oft?

Werden Verfahren auch routinemäßig auf Qualität geprüft oder ist dies auf

Produkte beschränkt?

Wie auch die Antworten auf diese Fragen ausfallen – eine Sache ist klar: Der Wert einer Solaranlage wird an den Stromgestehungskosten (LCOE) gemessen.

Hierfür ist der Ertrag während der gesamten Lebensdauer und damit die konstante und zuverlässige Leistung der Anlage der entscheidende Faktor. Vor diesem Hintergrund wird der Nachweis für die nachhaltige Qualität eines Produkts ein zunehmend bedeutender Faktor bei der Kaufentscheidung. Selbst wenn die Kosten der Anfangsinvestition höher sind, kann ein besseres Qualitätsprodukt den Anlagenbetreiber vor einer Menge Ärger und unerwarteten finanziellen Verlusten bewahren. Hierbei ist „Produktqualität“ mit der „Erfüllung des Maximums an Anforderungen“ gleichzusetzen, „die der Kunde an das Produkt stellt“. Bei Photovoltaikprodukten sind diese Anforderungen insbesondere eine lange Lebensdauer, ein hohes Sicherheitsniveau, eine hundertprozentige Reproduzierbarkeit der Produktmerkmale und ein elegantes optisches Erscheinungsbild (insbesondere bei Einzelprodukten).

Eine hervorragende Service-Qualität, schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Zuverlässigkeit sind für eine gute Geschäftsbeziehung ebenfalls wichtig. Aus diesen Kundenanforderungen wurde für die Produktmerkmale und die Tests eine Reihe von Kriterien abgeleitet. Bei Hanwha Q CELLS wird aber nicht nur für die Produkte Qualität gefordert – und so sollte es auch sein.

Qualität – eine Grundeinstellung- wie bei maxx-solar

Kennen Sie ein Unternehmen, das für die Qualität seiner Produkte bekannt ist, aber seinen internen Prozessen, dem Umgang der Mitarbeiter miteinander oder dem Umgang mit seinen Geschäftspartnern keinerlei Wert beimisst? Nach Meinung der Autoren ist so ein Gegensatz nicht möglich. Qualität ist vielmehr eine Grundeinstellung, die entweder auf allen Ebenen, in allen Abteilungen und Prozessen eines Unternehmens gelebt wird, oder die sich in dessen Produkten nicht wiederfindet. Des Weiteren muss

das Thema Qualität aus organisatorischer Sicht in allen Bereichen und auf allen Ebenen des Unternehmens umgesetzt sein. Bei Hanwha Q CELLS ist dies die Aufgabe des Teams Qualitätsmanagement (QM-Team). Dieses Team optimiert mithilfe eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems die Qualität der aktuellen und zukünftigen Produkte und überwacht die gesamte Wertschöpfungskette in der Produktion – von der Prüfung aller eingehenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe über die Herstellung von Solarzellen und -modulen bis hin zur Erstellung kompletter Solaranlagen. Hanwha Q CELLS wendet ein bewährtes, zertifiziertes und integriertes Managementsystem an, das die Anforderungen der ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001 und BS OHSAS 18001 erfüllt. Die Produktionsstätten sind nach ISO 9001, ISO 14001 und BS OHSAS 18001 zertifiziert. Für jedes Solarunternehmen mit internationaler Präsenz lohnt es sich, die hohen Standards nach internationalen Maßstäben zu erfüllen. Aus diesem Grund unterzieht sich Hanwha Q CELLS nicht nur Audits durch externe Zertifizierungsstellen, sondern kontrolliert auch kontinuierlich die Qualität mithilfe interner Queraudits. Ebenso wird das Qualitätsteam bereits ab einem frühen Stadium in die Produktentwicklung eingebunden, sodass es möglich ist, den Qualitätsstandard von

Generation zu Generation zu verbessern.

Qualität von Beginn an und die beginnt beim Modul

Genauso wie die Steigerung der Leistung und die Reduzierung der Produktionskosten ist die Verbesserung der Produktqualität und der Herstellungsprozesse ein zentrales Ziel bei der Entwicklung jedes neuen Q CELLS Produkts. Und gerade deshalb ist das Team Qualitätsmanagement von Beginn an in die Produktentwicklung eingebunden. Dies gestattet sowohl die frühzeitige Einführung von Qualitätszielen in der Entwicklung, als auch die Erkennung und Beseitigung von Abweichungen noch während der Projektierungsphase.

Demzufolge ist der eigentliche Entwicklungsprozess selbst Bestandteil der Qualitäts-philosophie bei Hanwha Q CELLS: Zur Einführung eines neuen Produkts muss das Produktmanagement verschiedene Stufen, so genannte „Gates“, durchlaufen. Dadurch wird gezeigt, dass verschiedene Qualitätstests bestanden wurden und spezielle Qualitätsmerkmale vorhanden sind. Eine umfassende Analyse von möglichen Defekten und Auswirkungen – die Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA) – stellt sicher, dass mögliche Qualitätsrisiken bereits frühzeitig prognostiziert und durch die Optimierung von Prozessen, Technologien und/oder Produktdesigns vermieden werden können. Dadurch können insbesondere bei Projekten, die für Kunden oder Sicherheit von unmittelbarer Bedeutung sind, die Risiken bewertet und minimiert werden.

Mit Blick auf die interne Qualitätssicherung und den Kundenservice sind standardisierte Qualitätsprozesse ebenfalls erforderlich. So durchlaufen beispielsweise alle neuen, produktbezogenen Unterlagen und Änderungen von bestehenden Unterlagen eine Genehmigungskette von technischen und fachlichen Auditoren, bevor sie automatisch allen Mitarbeitern von Hanwha Q CELLS weltweit zur Verfügung gestellt werden.

Und noch viel mehr Q Cells

Genauso wichtig wie die Prognosen sind anschließend fundierte Projektbewertungen und -beurteilungen. Bei Hanwha Q CELLS schließt jede Projektabschlusssitzung eine kritische Überprüfung des Projektprozesses ein, um hieraus das maximale Potenzial für eine Verbesserung der Prozesse und der Produktqualität in jedem Projekt abzuleiten.

Ein zusätzlich festgelegter Qualitätskontrollpunkt ist die Genehmigung jeder technischen Veränderung durch das Team Änderungsmanagement bei Hanwha Q CELLS.

Der Änderungsprozess wird durch den Änderungsausschuss (PCRB) geleitet, um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten und sicherzustellen, dass Änderungen an Prozessen oder Produkten verfolgt werden können.

Der PCRB setzt sich aus Mitarbeitern verschiedener Bereiche zusammen. Die Verantwortung für den Änderungsausschuss liegt beim Team Qualitätsmanagement. Zusätzlich zur Regelung der Produkt- oder Prozessänderungen fällt der Ausschuss Entscheidungen zu sicherheits- und umweltrelevanten Aspekten.

Die nächste Ebene über dem PCRB ist der Qualitätsausschuss. In diesem Ausschuss werden Entscheidungen zu aktuellen Themen aus der Produktion oder zu Fertigwaren getroffen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Qualität von Prozessen und Produkten auf allen Prozess- und Hierarchieebenen die höchste Priorität eingeräumt wird.

Lieferantenbewertung

Seit 2005 hat Hanwha Q CELLS spezielle Kriterien zur Bewertung der Lieferanten eingeführt, die kontinuierlich im Dialog mit den Partnern weiterentwickelt werden. Für den Fall, dass während der Lieferantenbewertung die Qualitätsanforderungen nicht erfüllt werden, wurden Sofortmaßnahmen zur Verbesserung festgelegt. Seit 2008 verpflichtet der Verhaltenskodex von Hanwha Q CELLS die Lieferanten zur Erfüllung international anerkannter Standards, insbesondere in Bezug auf die Qualität, den Umweltschutz, den Gesundheitsschutz und die Sicherheit. Um sicherzustellen, dass die Lieferanten ein Qualitätssicherungsmanagement anwenden, das den Maßstäben der ISO 9001 und anderen Qualitätsparametern entspricht, werden regelmäßige Audits bei den Lieferanten durchgeführt. Die Anforderungen spiegeln sich auch in den internen Einkaufsrichtlinien bei Hanwha Q CELLS wider. Änderungen, die von den Lieferanten an bestehenden Prozessen oder Vorprodukten vorgenommen werden, müssen

durch den PCRB genehmigt werden.

Wareneingangskontrolle

Alle Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die einen Einfluss auf die Qualität des Endprodukts haben könnten, werden bei Empfang durch Hanwha Q CELLS überprüft. Inhalt und Aufbau jedes Kontrollprozesses werden dadurch bestimmt, wie entscheidend das Material für die Qualität des Endprodukts ist.

Gemäß DIN ISO 2859-1 wird der Prüfumfang grundsätzlich durch eine annehmbare Qualitätsgrenzlage (AQL) festgelegt.

Hanwha Q CELLS arbeitet auch eng mit ihren Lieferanten zusammen, um deren Ausgangskontrollen kontinuierlich zu verbessern.

Darüber hinaus wurden mit den Lieferanten Vorgaben für die Qualitätssicherung vereinbart. Dies ermöglicht die wirksame Kontrolle, Reklamation und – was am wichtigsten ist – Reduzierung mangelhafter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Fertigung: Qualität am Fliessband

In Hanwha Q CELLS’ Fertigungsstätten für Solarzellen und -module an den Unternehmensstandorten in Deutschland und Malaysia (nur Zellenproduktion) sowie bei den zertifizierten Auftragnehmern des Unternehmens in Europa und Asien werden bedeutende, qualitätsrelevante Faktoren mittels einer 100%igen Kontrolle überwacht. Die Grundlage für diese Kontrolle ist eine Reihe von Schlüsselparametern. Bei einer Abweichung von Hanwha Q CELLS’ Zielvorgaben werden Reaktionspläne aktiviert. Dies gestattet Hanwha Q CELLS die systematische Eingrenzung der Hauptursache für den Fehler und eine schnelle Problemlösung.

Bei der Fehleranalyse kommt das patentierte Tra.QTM-System zum Einsatz, mit dem jedem Wafer eine lasergravierte ID-Nummer zugewiesen wird, die eine individuelle Fehlerverfolgung, eine Feststellung der Fehlerquellen und eine Korrektur des zugrunde liegenden Problems ermöglicht. Darüber hinaus kontrollieren und klassifizieren Hanwha

Q CELLS’ Fachleute jede Zelle nach optischen und elektrischen Parametern.
Bei der Überprüfung und Klassifizierung von Solarzellen und Solarmodulen kommen einheitliche Kalibrierungsstandards zum Einsatz, die von unabhängigen Instituten geprüft wurden. Zusätzlich werden urheberrechtlich geschützte, intern entwickelte Prüfverfahren, wie die 100%ige Hot-Spot-Prüfung angewendet. Eine konstante Produktqualität wird durch nachgeordnete Sichtkontrollen gewährleistet.

Und das ist noch nicht alles

– sogar die Qualität der Verpackung wird hausintern und durch externe, zertifizierte Institute mittels regelmäßiger Stichproben überprüft und optimiert.

In dieser Hinsicht ist die enge Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Bereichen und insbesondere mit den Kunden sehr wichtig, sodass kontinuierliche Verbesserungen vorgenommen werden können.

Bei der Entwicklung der Verpackung ist es wichtig, das richtige Verhältnis zwischen dem bestmöglichen Schutz für die Produkte und einer ressourcenschonenden Auswahl an Verpackungsmaterialien zu treffen. Um den Schutz der Zellen und Module zu garantieren, wurden die Verpackungsmaterialien in unabhängigen Prüflabors nach internationalen Standards geprüft.

Ebenso wurden Tests zum Transport und Umgang unter realen Bedingungen durchgeführt, bei denen die Produkteigenschaften vor und nach dem Transport oder Umgang verglichen wurden.

Testcenter für Zellen und Module

Hanwha Q CELLS’ Testcenter für Solarmodule am Standort Thalheim ist mit einer Fläche von 2.300m2 eines der größten und modernsten in der Branche. Davon zeugen: sechzehn Klimakammern (Feuchte-Wärme-, Temperaturwechsel- und Feuchte-Frost-Tests) mit einer Kapazität von 240 kristallinen Modulen; sieben Lichtkammern, die flexibel als UV- oder Light-Soaking-Anlagen genutzt werden können; zwei Flasher-Linien mit integrierter Elektrolumineszenz-Messung und Isolationsmessstationen zum Testen der Trockenisolation, Spannungsfestigkeit und des feuchtigkeitsbedingten Leckstroms. Im Verlauf des Jahres 2012 wurden mehr als 4.500 Solarmodule in diesen Einrichtungen geprüft.

Darüber hinaus deckt Hanwha Q CELLS mit zwei Geräten zum Testen der mechanischen Beanspruchung (statisch/dynamisch), einem Hagelschlagtestgerät, einer Belastungstestmöglichkeit, einer Hot-Spot-Messstation und drei PID-Messstationen einen großen Bereich von Standard- und Spezialtests ab. Die Ausstattung des Testcenters mit einer Reihe anderer Testmöglichkeiten gestattet die Durchführung aller Tests, die für die hausinterne Einhaltung der IEC 61215, Ed. 2.0 und der IEC 61730-2, Ed. 1.0 erforderlich sind. Damit ist es möglich, eine maximale Sicherheit und Flexibilität bei der Bewertung neuer Materialkombinationen, der Zertifizierung neuer Produkte und der Sicherstellung einer hohen Qualität bei den Q CELLS Produkten zu erreichen.

Hanwha Q CELLS’ Testcenter wurde durch das Test Data Acceptance Program (TDAP) des deutschen VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

e.V.) akkreditiert.

Dies stellt sicher, dass alle Ergebnisse von einem unabhängigen Dritten überprüft und die Zertifizierung sowie Modulentwicklung beschleunigt werden.

Prüfkriterien für beste Produkte.

Grundprinzipien

Um die Höchstqualität bei Q CELLS Produkten zu gewährleisten, werden drei Grundprinzipien angewendet: das Testen unter härtesten Bedingungen, das kontinuierliche Testen und das Testen unter realistischen Bedingungen.

Die IEC-Zertifi zierung gewährleistet durch das Festlegen eines Mindeststandards eine Basisqualität der Solarmodule. Q CELLS Produkte müssen dagegen erheblich strengere Tests bestehen und tragen alle das Gütesiegel „VDE Quality Tested“ – von den Zellen über die Module bis hin bis zum Standardblock für große Solarkraftwerke, dem Q.MEGA.

Das VDE-Zertifi zierungsverfahren beinhaltet erheblich mehr anspruchsvolle Prüfkriterien, die eine langfristige Leistungsfähigkeit der Produkte sicherstellen.

So bedeutet beispielsweise „VDE Quality Tested“, dass die Testdauer für die standardmäßigen Feuchte-Wärme-Tests von 1.000 Stunden auf 1.500 Stunden verlängert und die Anzahl der Zyklen bei der thermischen Wechselbeanspruchung von 200 auf 400 erhöht wurde.

Zusätzlich wurde die Anzahl der Testmodule für den Feuchte-Wärme-

Test, die thermische Wechselbeanspruchung und die UV/thermische Wechselbeanspruchung/Feuchte-Frost-Abfolge in jedem Fall von zwei auf vier verdoppelt.

Noch mehr Test´s

Der dynamische Beanspruchungstest wurde speziell für das VDE-Zertifi kat eingeführt.

Zu Beginn der UV/thermische Wechselbeanspruchung/Feuchte-Frost-Abfolge überprüft ein dynamischer Test zur mechanischen Belastbarkeit (1.000 Zyklen, 1.000 Pa Druck) das Bruchverhalten der Solarzellen innerhalb des Modulverbundes und erhöht auf diese Weise die Belastung des Moduls. Der anschließende Alterungstest ermöglicht die Prognose des Langzeitverhaltens der zuvor belasteten Module. Die Anforderungen erhöhen sich nochmals dadurch, als dass der Leistungsabfall des Moduls pro Testsequenz maximal 5 % betragen darf. Im Vergleich dazu beträgt der maximal zulässige Leistungsabfall bei der standardmäßigen Zertifizierung 8 %.

Kontinuierliches testen

Gemäß den Kriterien für die IEC-Zertifi zierung hat ein Produkt im Zertifi zierungsverfahren den Qualifi zierungstest nur einmal, mit einer bestimmten Anzahl an Testprodukten, zu bestehen. Die getesteten Produkte sind häufi g Prototypen.

Im Gegensatz dazu werden für die interne „VDE Quality Tested“-Zertifi zierung die Q CELLS Produkte regelmäßig überprüft, indem Stichproben aus der Massenproduktion entnommen werden. Dadurch können Abweichungen, deren Ursachen in den Produktionsprozessen oder verwendeten Materialien liegen, sofort festgestellt werden.

Überwachung der Prozesse

Zur genauen Überwachung der Qualität während der Produktion führt Hanwha Q CELLS nicht nur Sicherheitstests innerhalb der Fertigungslinie, sondern auch weitere Tests innerhalb der Fertigungslinie und die regulären Tests während der Produktion durch, um Zellen und Module auf Hot-Spots, PID usw. zu prüfen. Außerdem werden die Module am Produktionsende mithilfe eines 100%igen Elektrolumineszenztests auf mögliche Abweichungen überprüft. Darüber durchläuft täglich ein bestimmter Prozentsatz der fertigen Erzeugnisse weitere Tests zur Überprüfung der Isolierung, Erdung und Rückstromüberlastung mit dem Ziel, jedes Sicherheitsproblem auszuschließen.

Es verlassen nur Module die Produktionsstätte, die sich in einem tadellosen optischen und elektrischen Zustand befi nden. Aber nicht nur Hanwha Q CELLS’ interne Tests werden regelmäßig durchgeführt. Als fester Bestandteil des Gütesiegels „VDE Quality Tested“ wird die Produktion vierteljährlich stichprobenartig geprüft. Dieses Verfahren beinhaltet unter anderem sicherheitsrelevante Testmessungen wie Tests zu Spannungsfestigkeit, feuchtigkeitsbedingten Leckströmen, Rückstromüberlastung, Hot-Spots und Erdung. Dynamische Beanspruchungstests mit nachfolgenden Temperaturwechsel- und Feuchte-Wärme-Tests sind ebenfalls ein obligatorischer Bestandteil des Testvorgangs. Mithilfe dieser Testabläufe kann die Produktion auf eine konstante Qualität, mögliche Abweichungen und Fehler überprüft werden. Die Ergebnisse werden an den VDE weitergeleitet, damit das Gütesiegel „VDE Quality Tested“ erhalten bleibt.

Testen unter realistischen Bedingungen

Fünfundzwanzig Jahre sind eine lange Zeit und kein Solarprodukt ist bisher lange genug auf dem Markt, um die Produktqualität in einem Echtzeittest prüfen zu können.

Daher werden Testmethoden entwickelt und angewendet, die so realitätsnah wie möglich die Belastungen der Produkte während ihrer Lebensdauer simulieren.

Die umfangreiche Ausrüstung in Hanwha Q CELLS’ Testcentern gestattet die Durchführung von Tests unter strengeren Bedingungen, als sie in der Branche üblich sind und die Übertragung dieser Ergebnisse unter Berücksichtigung der verschiedenen örtlichen Gegebenheiten. So kommen beispielsweise Modelle zur Anwendung, die unter Verwendung

von Klimadaten entwickelt wurden, damit die Aussagekraft der Tests und Prüfverfahren auf reale, ortsabhängige Klimabedingungen übertragen werden kann.

Auf diesem Wege werden Informationen über den Degradationsprozess oder das Auftreten von verschiedenen Alterungserscheinungen unter vielfältigen Klimabedingungen gewonnen – ob nun zum Beispiel in einem gemäßigten Klima oder unter Wüstenbedingungen.

Vier Qualitätsstufen Bei Hanwha Q cells

Bevor ein Produkt den Namen „Q CELLS“ verdient, muss es vier unabhängige Qualitätsprogramme durchlaufen und bestehen:

Seit 2011 gibt es von Hanwha Q CELLS die Q CELLS Ertragssicherheit als Garantie für zuverlässige Produkte. Sie vereint die garantierte PID-Resistenz, den Schutz vor Hot-Spots und die Fälschungssicherheit der Produkte des Unternehmens.
Die zweite Ebene umfasst die internationalen Tests für die Erstzertifi zierung, z. B. gemäß IEC, UL, MCS, JET und Kemco. Diese garantieren die elektrische Sicherheit der Module und die Sicherheit ihrer Konstruktion gemäß den internationalen Standards.
Das „VDE Quality Tested“-Programm erweitert die Tests für die Erstzertifi zierung.
Zusätzlich garantieren vierteljährliche Wiederholungstests zu jeder Zeit eine durchgängige Qualitäts- und Produktsicherheit.

Hanwha Q CELLS’ internes Qualitätsprogramm stellt sicher, dass alle Produkte täglich den hohen Anforderungen des Unternehmens gerecht werden.

Qualität als ein internationaler Standard

Um sicherzustellen, dass das Q CELLS Qualitätsprogramm in externen Produktionsstätten umgesetzt wird, wurden drei wesentliche Instrumente eingeführt:

Anwesenheit vor Ort, Q.SAMPLING und Q.MONITORING (Abb. 8). Die Qualitätskontrollingenieure von Hanwha Q CELLS besuchen in regelmäßigen Abständen die Standorte der Unternehmenspartner, an denen Module ver- und bearbeitet werden, um die Qualität zu sichern und zu verbessern.

Im Rahmen des Q.SAMPLING müssen die Hersteller regelmäßige Stichprobentests durchführen und Hanwha Q-CELLS die Ergebnisse mitteilen. Beim Q.MONITORING werden schließlich regelmäßig Stichprobentests bei den Modulen, die von Partnern hergestellt wurden, in Hanwha Q CELLS’ Laboratorien vor Ort und in Thalheim durchgeführt.

Teste den Test

Hanwha Q CELLS’ Testverfahren werden kontinuierlich aktualisiert, um den Standard ihrer Testmethoden noch weiter zu optimieren. Es werden gute Beziehungen zur Wissenschaftsgemeinde gepflegt und stets aktuelle Entwicklungen sowie neu auftretende Fehler in Modulen verfolgt. Dank seiner gut ausgerüsteten Testcenter ist Hanwha Q-CELLS dann in der Lage, die Ursachen zu ermitteln und zu untersuchen.

Es wurden neue Testmethoden entwickelt, um Verfahren und Produkte rasch zu optimieren und das Auftreten des betreffenden Fehlers auszuschließen. Ein Beispiel hierfür ist der Anti-PID Technology Test, der 2009 in Hanwha Q CELLS’ Testlabor entwickelt wurde, um der PID zu begegnen. Seitdem wurde dieser Test weiterentwickelt, sodass es jetzt möglich ist, die PID-Resistenz von Zellen während der Produktion zu testen und eindeutige Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden vorliegen.

Niemand ist vollkommen

Auf dem internationalen Photovoltaikmarkt steht der Markenname Q CELLS für Qualität. Und nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die südkoreanische Hanwha-Gruppe entschieden, das Unternehmen im Jahr 2012 zu übernehmen und mit Hanwha QCELLS einer vielversprechenden Zukunft entgegen zu gehen. Aber niemand ist vollkommen und gelegentlich treten im Nachhinein Reklamationen auf, denen die gleiche Aufmerksamkeit entgegengebracht wird, wie den Produkten – Qualität zählt!

Bei einer Reklamation nehmen die Kunden Kontakt mit den Ingenieuren des Beschwerdemanagements auf. Zusammen mit dem Kunden wird rasch entschieden, welches der beste Weg ist, um zu helfen: Ist eine Besichtigung des Kraftwerks notwendig? Sind Testmodule erforderlich oder reichen die verfügbaren Angaben aus? Wenn Messungen vor Ort notwendig werden, steht Hanwha Q CELLS’ Außendienstteam mit seinen äußerst erfahrenen Technikern bereit. Sie wurden so ausgebildet, dass sie nicht nur die Module, sondern das gesamte Kraftwerk mit all seinen Bestandteilen überprüfen können. Dieser Service wird den Kunden kostenlos angeboten.

Testcenter

Im Testcenter ist es dann möglich, alle üblichen und viele zusätzliche Tests schnell und flexibel durchzuführen, denn  dies immer noch nicht ausreichen, dann gibt es Verbindungen zu unabhängigen Instituten wie dem Fraunhofer Center für Silizium- Photovoltaik in Halle, Deutschland.

Dann wird die Ursache des Problems unter Anwendung der 8D-Methode (Problemlösungsmethode mit acht Prozessschritten) ermittelt und dem Kunden kann ein detaillierter 8D-Bericht übergeben werden.

Wenn die Analyse ergibt, dass der Fehler durch die Garantie abgedeckt ist, wird dem Kunden sofort kostenloser Ersatz geliefert.

hanwha Q cells gmbh
Sonnenallee 17-21,
06766 Bitterfeld-Wolfen, Deutschland |

Tel. +49 (0)3494 66 99-23444 |

Die Qualität macht den Unterschied

Qualität ist nicht nur ein Aufkleber auf einem Modul oder ein Versprechen des Herstellers. Die Qualität ist das Ergebnis aus einer Grundeinstellung und immensen Anstrengungen, die sich durch alle Ebenen und Prozesse in einem Unternehmen ziehen und sich letztendlich im Produkt niederschlagen. Ebenso wichtig sind finanzielle und strategische Grundlagen, auf denen das Unternehmen seine Garantieversprechen in einer Zeit abgibt, die von einer andauernden Konsolidierung in der Solarbranche gekennzeichnet ist. Aus Kundensicht ist die finanzielle Stabilität und Nachhaltigkeit eines Unternehmens zu ein wesentlicher Bestandteil der Qualität. Dieses sehr breit gefasste Qualitätsverständnis ist die Grundvoraussetzung für die Förderung der Kundenzufriedenheit und ein zunehmend gewichtigeres Argument, das bei der Entscheidung zu berücksichtigen ist, welche PV-Produkte gekauft werden. In einer Zeit, in der die Solarenergie die Netzparität erreicht und Zuschüsse reduziert werden, wächst die Bedeutung des Energieverbrauchs und des erwirtschafteten Ertrages einer Solaranlage oder der Stromgestehungskosten (LCOE), über die gesamte Lebensdauer betrachtet.

Eine hochqualitative Solaranlage stammt demnach von einem finanziell abgesicherten Unternehmen und der Kunde kann auf ihre konstante Leistungsfähigkeit vertrauen – für viele Jahre.

Zu den Autoren

Dr. Nicole Nelles promovierte in Physik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), denn Sie kam 2004 zu Hanwha Q CELLS und arbeitete als Projekt- und Prozessmanagerin in der Technologieabteilung, wo sie für Projekte einschließlich Hot-Spot-Schutz und Unterstützung der Fertigungslinie verantwortlich war. Dann übernahm sie die Leitung der Fertigungstechnologie in der Abteilung Produktion. Seit Oktober 2011 ist sie bei Hanwha Q CELLS als Vizepräsidentin des Qualitätsmanagements, weil weltweit für die Qualität verantwortlich.

Dr. Max B.Koentopp promovierte 2005 in Physik an der Universität Karlsuhe (Karlsruher Institut für Technologie), indem er die Simulation des Elektronentransports in molekularen Nanostrukturen untersuchte. 2009 kam er als Projektmanager und Simulationsexperte zum F&E-Team bei Hanwha Q CELLS. Als Senior Manager der Gruppe Analyse und Modellerstellung ist er gegenwärtig für das Testen der Modulzuverlässigkeit, die Charakterisierung der Zellen und die Modellerstellung sowie Simulation in Bezug auf Baugruppen verantwortlich.

Dr. Sandra scholz promovierte 2007 in Physik an der Universität Freiberg mit einer Arbeit über die Kohlenstoffverteilung in Solarsilizium und deren Einfluss auf die elektrischen Eigenschaften. Sie kam 2007 als Verfahrenstechnologin zum F&E-Team bei Hanwha Q CELLS. Im Jahr 2008 wurde sie Projektmanagerin für F & E Kristallisation, daher später in 2009 Senior Managerin und dann in 2012 Expert Quality Engineer.

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